500 PS ausser Kontrolle: Mercedes schleudert auf Gegenfahrbahn – vier Verletzte
(Zürich ZH). Am späten Samstagabend, 17. Oktober 2026, kam es im Kreis 2 zu einem Verkehrsunfall.
Vier Personen wurden leicht verletzt. Ein Fahrzeuglenker wurde wegen Verdachts auf ein Raserdelikt festgenommen.
- Unfall: Samstag, 17. Oktober 2026
- Zeit: Kurz vor 22.30 Uhr
- Ort: Widmerstrasse / Seestrasse, Zürich Kreis 2
- Fahrzeug: Mercedes-Benz mit 500 PS
- Lenker: 22-jähriger Schweizer
- Unfallhergang: Kontrollverlust beim Einbiegen auf die Seestrasse
- Kollision: Inselschutzpfosten und entgegenkommendes Auto
- Weiteres Fahrzeug: Durch weggeschleuderten Inselschutzpfosten beschädigt
- Verletzte: Vier Personen leicht verletzt
- Sachschaden: Mehrere zehntausend Franken
- Festnahme: 22-jähriger Mercedes-Lenker
- Ermittlungen: Verdacht auf ein Raserdelikt
- Strassensperrung: Seestrasse während mehrerer Stunden in beide Richtungen gesperrt
500-PS-Mercedes gerät beim Abbiegen ausser Kontrolle
Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr ein junger Mann kurz vor 22.30 Uhr in einem 500 PS starken Mercedes-Benz auf der Widmerstrasse in Richtung Stadtzentrum.
Beim Einbiegen auf die Seestrasse verlor er aus noch ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug, das in der Folge in einen Inselschutzpfosten fuhr und anschliessend auf der Gegenfahrbahn mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen kollidierte.
Inselschutzpfosten wird gegen drittes Auto geschleudert
Der weggeschleuderte Inselschutzpfosten prallte in ein weiteres korrekt fahrendes Auto und beschädigte dieses.
Der durch die Kollisionen angerichtete Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Vier Personen leicht verletzt – Mercedes-Lenker ins Spital gebracht
Es wurden vier Personen leicht verletzt.
Drei Personen konnten vor Ort ambulant behandelt werden.
Der Lenker des Mercedes musste durch die Sanität von Schutz & Rettung Zürich zur Überprüfung in ein Spital gebracht werden, das er aber kurze Zeit später wieder verlassen konnte.
22-jähriger Schweizer wegen Verdachts auf Raserdelikt festgenommen
In der Folge wurde der 22-jährige Schweizer festgenommen und für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht.
Der Unfallhergang ist unklar und wird durch die Stadtpolizei Zürich sowie die zuständige Staatsanwaltschaft untersucht.
Im Vordergrund steht ein mögliches Raserdelikt.
Unfalldienst sichert Spuren – Feuerwehr und Sanität im Einsatz
Für eine umfassende fotografische, massliche und materielle Beweissicherung rückten Spezialisten des Unfalltechnischen Dienstes der Stadtpolizei Zürich aus.
Im Einsatz standen zudem Sanitätsteams und die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich.
Seestrasse während mehrerer Stunden gesperrt
Die Seestrasse musste in beide Richtungen über mehrere Stunden gesperrt werden.
Raserdelikte gelten in der Schweiz als Verbrechen und haben schwerwiegende rechtliche Konsequenzen – darunter Freiheitsstrafen, hohe Geldstrafen sowie einen mehrjährigen Führerausweisentzug.
Quelle: Stadtpolizei Zürich / Polizei.news
Bildquelle: Stadtpolizei Zürich