Erste Hilfe: Was müssen Autofahrer wissen?
Was muss man als Autofahrer bei einem Unfall beachten? Und welche Gegenstände muss man im Fahrzeug mitführen und im Notfall zum Einsatz bringen? Zur üblichen Vorgehensweise gehört die Absicherung der Unfallstelle durch Warnblinkanlage und Warndreieck. Dabei ist besonders auf den Eigenschutz zu achten. Nach der Sicherung setzt man den Notruf ab und kümmert sich, soweit möglich, um Bergung und Versorgung von Verletzten.
Damit man für die Erste Hilfe gut ausgerüstet ist, kann man auf die Flawa Erste Hilfe Auto-Apotheke zurückgreifen. Dieser kompakte Erste-Hilfe-Koffer passt bequem und platzsparend in jeden Kofferraum und beinhaltet alles, was man braucht.
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Wie sollte ein Verbandskasten ausgestattet sein?
Autofahrer sind verpflichtet, einen Verbandskasten im Fahrzeug mitzuführen, der leistungsstarkes Verbandsmaterial enthält. Der Inhalt muss DIN 13264 entsprechen. Die Norm wurde zuletzt 2022 aktualisiert und europaweit angepasst. Neuerdings müssen im Verbandskasten auch zwei FP3-Masken vorhanden sein, dagegen genügt ein Dreieckstuch statt zwei. Bei der Auswahl des Erste-Hilfe-Sets sollte man auf sorgfältig ausgewählte Qualitätsprodukte setzen. Zudem wird empfohlen, das Ablaufdatum regelmässig zu kontrollieren.
Was zählt zur Pflichtausrüstung im Fahrzeug?
Die folgenden Gegenstände müssen Autofahrer im Fahrzeug mitführen und sie für einen Notfall bereithalten:
- Verbandskasten der Norm DIN 13164
- Warndreieck
- Warnweste
Das Mitführen eines Ersatzreifens ist nicht vorgeschrieben. Dennoch sollte man ein Exemplar für den Fall einer Reifenpanne dabeihaben. Als platzsparende Alternative kommen Reifendichtmittel in Frage. Bei einer Panne kann das Dichtmittel unter hohem Druck mit einem 12-Volt-Kompressor in den defekten Reifen eingeblasen werden. Eine sichere Weiterfahrt ist allerdings nur bei kleinen Rissen und Schäden in der Lauffläche möglich. Wenn Sie einen Reservereifen mitführen, ist darauf zu achten, dass er über ausreichendes Profil verfügt. Wer Dichtmittel oder Ersatzreifen einsetzt, sollte damit sofort zur nächsten Werkstatt fahren und keine längeren Strecken zurücklegen.
Wie verhält man sich bei einem Unfall?
Bei einem Unfall sollten Sie das eigene Fahrzeug zunächst sicher abstellen und zum Selbstschutz den Warnblinker aktivieren und eine Warnweste anziehen. Achten Sie vor dem Aussteigen auf den Verkehr. Danach stellen Sie das Warndreieck auf. Innerorts wird es im Abstand von 50 Metern zur Unfallstelle platziert. Auf der Landstrasse gilt eine Distanz von 100 Metern und auf der Autobahn von 150 bis 400 Metern. Denken Sie daran, das Warndreieck vor einer Kurve aufzustellen. Im Anschluss verschaffen Sie sich einen Überblick über das Geschehen und betätigen den Notruf. Schildern Sie das Unfallgeschehen sowie Anzahl der Verletzten und Art der Verletzungen. Danach bergen Sie unter Ausschluss einer Eigengefährdung Verletzte aus der Gefahrenzone und leiten Erste-Hilfe-Massnahmen ein, so zum Beispiel stabile Seitenlage, Blutungen stillen, Herz-Lungen-Wiederbelebung. Diese Massnahmen sind ein wertvoller Zeitgewinn bis zum Eintreffen der professionellen Ersthelfer.
Tipps zur Ersten Hilfe
Für jeden Autofahrer besteht eine Hilfsleistungspflicht. Nicht geleistete Erste Hilfe kann in manchen Fällen als strafbare unterlassene Hilfeleistung gewertet werden. Ersthelfer sind über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Für den Erwerb des Führerscheins muss man einen Erste-Hilfe-Kurs nachweisen. Dieser ist zwar zeitlich unbegrenzt gültig, jedoch wird empfohlen, ihn alle zwei bis drei Jahre aufzufrischen.
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